z-Wert-Rechner

Berechne z-Werte und finde Wahrscheinlichkeiten der Normalverteilung mit KI-gestützten Schritt-für-Schritt-Lösungen

Ziehen und ablegen oder klicken , um Bilder oder PDF hinzuzufügen

Math Input
z-score for x = 85, mean = 70, sd = 10
Find P(Z < 1.5) using the standard normal
Find the value with z-score 2 in a distribution with mean 100 and sd 15
Compare z-scores for x=78 in N(70, 5) vs x=85 in N(80, 10)

Was ist ein z-Wert?

Ein z-Wert (auch Standardwert genannt) misst, wie viele Standardabweichungen ein Wert vom Mittelwert entfernt ist:

z=xμσz = \frac{x - \mu}{\sigma}

wobei xx der Rohwert, μ\mu der Populationsmittelwert und σ\sigma die Populationsstandardabweichung ist.

Interpretation:

  • z=0z = 0: Der Wert entspricht dem Mittelwert.
  • z=1z = 1: eine Standardabweichung über dem Mittelwert.
  • z=2z = -2: zwei Standardabweichungen unter dem Mittelwert.
  • z>2|z| > 2 gilt konventionell als 'ungewöhnlich'; z>3|z| > 3 als 'extrem'.

Warum standardisieren?

  • Vergleichbarkeit: z-Werte erlauben es, Werte aus verschiedenen Verteilungen zu vergleichen (z. B. bedeutet ein z=1.5z = 1.5 in einem Mathe-Test und ein z=1.5z = 1.5 in einem Sprach-Test dieselbe relative Leistung).
  • Wahrscheinlichkeitsbestimmung: Wenn die zugrunde liegende Verteilung näherungsweise normal ist, bildet zz über die Standardnormal-Verteilungsfunktion Φ(z)\Phi(z) direkt auf eine Wahrscheinlichkeit ab.
  • Ausreißererkennung: Ein großes z|z| markiert potenzielle Ausreißer.

Stichprobenversion: Wenn man mit Stichprobendaten arbeitet, ersetze μ\mu durch xˉ\bar{x} und σ\sigma durch ss:

z=xxˉsz = \frac{x - \bar{x}}{s}

So berechnet und verwendet man z-Werte

Schritt für Schritt

  1. Bestimme den Wert xx, den Mittelwert μ\mu (oder xˉ\bar{x}) und die Standardabweichung σ\sigma (oder ss).
  2. Subtrahiere den Mittelwert: xμx - \mu.
  3. Teile durch die Standardabweichung: z=(xμ)/σz = (x - \mu)/\sigma.

Umkehrung: xx aus zz finden

x=μ+zσx = \mu + z\sigma

Nützlich, wenn ein Perzentil gegeben ist und der entsprechende Rohwert gesucht wird.

Wahrscheinlichkeit über die Standardnormalverteilung

Für eine normalverteilte Variable XN(μ,σ2)X \sim N(\mu, \sigma^2) folgt die standardisierte Variable Z=(Xμ)/σZ = (X - \mu)/\sigma der Standardnormalverteilung N(0,1)N(0, 1).

Häufige Wahrscheinlichkeiten:

zP(Z<z)P(Z < z)
2-20.02280.0228
1-10.15870.1587
000.50000.5000
110.84130.8413
1.6451.6450.95000.9500
1.961.960.97500.9750
220.97720.9772
2.5762.5760.99500.9950

Symmetrie: P(Z<z)=1P(Z<z)P(Z < -z) = 1 - P(Z < z).

Empirische Regel (68-95-99,7)

Für eine Normalverteilung:

  • ~68% der Werte liegen innerhalb von ±1σ\pm 1\sigma um den Mittelwert.
  • ~95% innerhalb von ±2σ\pm 2\sigma.
  • ~99,7% innerhalb von ±3σ\pm 3\sigma.

Dies ist die Grundlage für Konfidenzintervalle und viele schnelle Schätzungen.

Kritische z-Werte für Konfidenzintervalle

Konfidenzniveauzz^*
90%1.6451.645
95%1.961.96
99%2.5762.576

Dies sind die Werte zz^*, sodass P(z<Z<z)=P(-z^* < Z < z^*) = Konfidenzniveau.

Häufige Fehler, die man vermeiden sollte

  • Falsche Reihenfolge: z=(xμ)/σz = (x - \mu)/\sigma, nicht (μx)/σ(\mu - x)/\sigma. Den Mittelwert an zweiter Stelle zu setzen kehrt das Vorzeichen um.
  • Varianz statt Standardabweichung verwenden: teile durch σ\sigma, nicht durch σ2\sigma^2. Ein Wert 'eine Varianz entfernt' ist bedeutungslos — du willst eine Standardabweichung.
  • Stichprobe vs. Population: Nutze bei Stichprobendaten xˉ\bar{x} und ss. Bei bekannten Parametern nutze μ\mu und σ\sigma. Sie zu vermengen bläht z-Werte auf oder verkleinert sie.
  • Normalität ohne Prüfung annehmen: z-Werte können für jede Verteilung berechnet werden, aber die Wahrscheinlichkeitsbestimmung Φ(z)\Phi(z) gilt nur, wenn die zugrunde liegende Verteilung normal ist (oder näherungsweise durch den ZGS).
  • Das Vorzeichen vergessen: z=2z = -2 bedeutet 'unter dem Mittelwert'. z=2z = 2 zu berichten stellt die Richtung falsch dar.
  • Einseitige und zweiseitige Wahrscheinlichkeiten verwechseln: P(Z>2)P(|Z| > 2) ist beide Schwänze zusammen (0.0456\approx 0.0456). P(Z>2)P(Z > 2) ist ein Schwanz (0.0228\approx 0.0228). Lies die Frage sorgfältig.

Examples

Step 1: z=(xμ)/σ=(8570)/10z = (x - \mu)/\sigma = (85 - 70)/10
Step 2: =15/10=1.5= 15/10 = 1.5
Step 3: Interpretation: 85 liegt 1,5 Standardabweichungen über dem Mittelwert
Answer: z=1.5z = 1.5

Step 1: Nutze x=μ+zσx = \mu + z\sigma
Step 2: x=100+215=100+30=130x = 100 + 2 \cdot 15 = 100 + 30 = 130
Answer: x=130x = 130

Step 1: z1=(7870)/5=8/5=1.6z_1 = (78 - 70)/5 = 8/5 = 1.6
Step 2: z2=(8580)/10=5/10=0.5z_2 = (85 - 80)/10 = 5/10 = 0.5
Step 3: x1x_1 liegt 1,6 SD über seinem Mittelwert; x2x_2 liegt nur 0,5 SD über seinem Mittelwert
Step 4: Daher ist x1x_1 relativ weiter von seinem Mittelwert entfernt — ein besserer Wert in relativer Hinsicht
Answer: z1=1.6z_1 = 1.6, z2=0.5z_2 = 0.5; x1x_1 ist der relativ beeindruckendere Wert

Frequently Asked Questions

Ein negativer z-Wert bedeutet, dass der Wert unter dem Mittelwert liegt. z = -1 bedeutet eine Standardabweichung unter dem Mittelwert; z = -2 bedeutet zwei Standardabweichungen darunter.

Ja — du kannst einen z-Wert für jede Verteilung mit endlichem Mittelwert und endlicher Standardabweichung berechnen. Allerdings ist die Abbildung von z auf eine Wahrscheinlichkeit über Φ(z) nur gültig, wenn die zugrunde liegende Verteilung normal ist (oder näherungsweise durch den zentralen Grenzwertsatz bei großen Stichproben).

Konventionsgemäß gilt |z| > 2 als 'ungewöhnlich' (außerhalb von 95% der normalen Daten) und |z| > 3 als 'extrem' (außerhalb von 99,7%). Diese Schwellen sind heuristisch — robuste Ausreißerregeln wie der IQR können für schiefe Daten zuverlässiger sein.

Beide standardisieren einen Wert. z setzt voraus, dass die Populationsstandardabweichung bekannt ist und die Stichprobenverteilung normal ist. t nutzt die Stichprobenstandardabweichung und folgt einer t-Verteilung (schwerere Schwänze bei kleinem n). Für n ≥ 30 sind t und z nahezu nicht zu unterscheiden.

Related Solvers

Try AI-Math for Free

Get step-by-step solutions to any math problem. Upload a photo or type your question.

Start Solving