statistics

Modus

Der Modus ist der Wert, der in einem Datensatz am häufigsten vorkommt. Ein Datensatz kann einen Modus, mehrere Modi oder keinen Modus haben. Nützlich für kategoriale Daten.

Der Modus ist der Wert (oder die Werte), der in einem Datensatz am häufigsten vorkommt. Anders als Mittelwert und Median lässt sich der Modus sinnvoll auf kategoriale Daten anwenden (Lieblingsfarbe, Browsertyp, Blutgruppe), bei denen Arithmetik keinen Sinn ergibt.

Ein Datensatz kann sein:

  • Unimodal — ein Modus (z. B. {1, 2, 2, 3, 4})
  • Bimodal — zwei Modi (z. B. {1, 1, 2, 3, 3})
  • Multimodal — mehr als zwei Modi
  • Kein Modus — alle Werte kommen gleich häufig vor (typisch für stetige Daten ohne Rundung)

Bei stetigen Verteilungen verallgemeinert sich der "Modus" zum Maximum der Wahrscheinlichkeitsdichtefunktion. Die Normalverteilung ist an ihrem Mittelwert unimodal; Mischmodelle können multimodal sein und weisen so auf verschiedene Teilpopulationen hin.

Der Modus ist am robustesten gegenüber Ausreißern (ein einzelner Extremwert wird nie zum Modus), ignoriert aber den Großteil der Daten — für symmetrische numerische Daten ist er ein schlechtes Lagemaß, bei denen Mittelwert oder Median mehr aussagen.